Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel

Fast jeder kennt ihn – diesen Merksatz, mit dem man sich die Reihenfolge unserer Planeten merken kann. Merkur, Venus, Erde, Mars Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun. Und momentan haben wir die Situation, dass man im Laufe einer Nacht tatsächlich sämtliche Planeten sichten kann. So habe ich im Laufe der vergangenen Woche bei immer ziemlich klarem Himmel fast alle Planeten gesehen und auch fotografisch abgelichtet. Als mir dann noch der fehlende Uranus auffiel, musste dieser natürlich ebenfalls dran glauben.

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In der Abenddämmerung waren der rötliche Mars und die strahlende Venus mit bloßem Auge hervorragend erkennbar. Der lichtschwache Neptun immerhin im Teleskop oder wie hier auf einem Foto.

Mars ist im Moment regelrecht winzig, so dass auch in einem starken Teleskop kaum Details der Oberfläche erkennbar sind. Aber immerhin sollte man es einmal versucht haben:

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Die Venus zeigt – wie im vorherigen Blogeintrag beschrieben – durch ihre dichte Wolkenhülle keine Details außer der mehr oder weniger stark ausgeprägten Sichelform. Aber zumindest lassen sich im UV-Licht (und einer passenden, im UV-Bereich empfindlichen Kamera)  Details der Wolkenstrukturen sichtbar machen, wie es auch gestern wieder möglich war.

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Jupiter und der zunehmende Mond hatten vor einigen Tagen eine schöne Konjunktion, zu der sich dann auch noch (unten) der Stern Spica hinzugesellte:

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Merkur und Saturn zeigten sich kurz vor Sonnenaufgang in der Morgendämmerung – im folgenden Bild Saturn rechts oben und Merkur links unten etwas über dem Horizont.

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Zu guter Letzt fehlte dann nur noch Uranus in der Sammlung, der momentan am Nachthimmel recht hoch steht und im Feldstecher gut zu erkennen ist:

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