Mal wieder klarer Himmel

Endlich konnte ich, wenn ich meinen Blick nachts nach oben gerichtet habe, wieder Sterne sehen anstelle einer dicken Wolkendecke.

Fotografisch hatte ich anstelle eines Teleskops nur meinen Star Adventurer und eine Kamera dabei. Es war ein Sternenmeer zu sehen, so dass man sich gar nicht auf Anhieb zurecht fand.

Das erste eindrucksvolle Ziel war das Sternbild Orion mit dem berühmten Orionnebel:

Danach ging es weiter zu den Hyaden mit Aldebaran, dem Auge des Stiers. Im gleichen Feld auch die wunderschönen Plejaden:

Auch der eindrucksvolle Double Cluster durfte natürlich nicht fehlen:

Am anderen Morgen konnte ich zu Dämmerungsbeginn aufgrund einer freien Sicht bis zum Horizont das Planetentrio aus Jupiter, Mars und Saturn beobachten:

Edit am 16.02.2018:

Gestern Abend habe ich nochmal Orion aufs Korn genommen, diesmal mit einem 120er Tele. 20 Aufnahmen wurden in DeepSky-Stacker gestacked, etwas im Histogramm bearbeitet und dann ein etwa 25%-Ausschnitt verwendet.

Dank der Offenblende (zwecks kurzer Belichtungszeit) haben die hellen Sterne ‚wunderbare‘ violette Ränder 😉 , aber neben dem Orionnebel mit Running Man kommt auch der Flammennebel sehr gut heraus und selbst der Pferdekopfnebel ist trotz nicht astromodifizierter Kamera bereits zu ahnen.

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