Die Reise zur schwarzen Sonne (SoFi 2017 USA)

Schon lange war es mein Plan gewesen, die totale Sonnenfinsternis 2017 in den USA zu beobachten. Die ersten Ideen hatte ich schon vor fünf Jahren gehabt, vor drei Jahren stand weitgehend die Route, da wir das ganze mit einer kleinen Rundreise verbinden wollten, vor zwei Jahren haben sich uns liebe Freunde angeschlossen und ein Jahr vorher war von Leihwagen, Flügen bis zu den Hotels alles gebucht.

Die ersten Tage verbrachten wir bei unseren Freunden in Washington, D.C., wo wir das fantastische Smithsonian Air&Space Museum (und natürlich noch vieles mehr) besichtigen konnten.

   

Von Washington aus ging es dann weiter nach Denver, wo wir unseren Leihwagen bekamen und über den Arches N.P., Gooseneck S.P., Mexican Hat und Monument Valley bis nach Flagstaff reisten.

  

  

Von Flagstaff aus besuchten wir den Meteor Crater (Baringer), das Lowell Observatorium und natürlich den Grand Canyon, ehe es durch die Pink Sand Dunes nach Panguitch weiterging.

  

Vom Bryce Canyon – eigentlich gar kein Canyon – mit seinen bizarren Felsformationen, danach Salt Lake City – das Mormonen-Zentrum – über Idaho Falls führte unsere Reise nun weiter nach West Yellowstone.

  

Von West Yellostone aus erkundeten wir ausführlich den Yellowstone N.P., ehe es nach Cody, der Heimatstadt Buffalo Bills, weiterging.

  

  

Durch den Windriver Canyon führte uns der Weg schließlich weiter in das Windriver Reservat zum Windriver Hotel in Riverton, WY, von wo aus wir den astronomischen Höhepunkt unserer Reise – die totale Sonnenfinsternis – beobachten wollten.

  

  

  

  

  

Trotz hoher Cirrenwolken, die neun Minuten (!) nach Ende der Totalität komplett verschwunden waren, war es visuell ein phantastisches Erlebnis und auch fotografisch konnte ich so einiges erreichen (wenn auch die Korona-Aufnahme ein Komposit der drei besten Aufnahmen aus über 100 Einzelaufnahmen mit verschiedenen Belichtungszeiten (alles automatisch gesteuert) ist und insgesamt rund drei Stunden Nachbearbeitung erforderte, um diese Menge an Details herauszuarbeiten).

Nach dieser unvergleichlichen Erfahrung ging es – im dicken Stau! – weiter über Laramie bis zurück nach Denver (mit dem Chamberlin Observatorium). Von dort führte schlussendlich die Reise wieder per Flieger nach New York, von wo aus wir unsere Heimreise antraten.

  

Ich habe diesen Bericht ganz bewusst sehr knapp gehalten, denn eine fast fünfwöchige Rundreise zu beschreiben – damit könnte man auch ein ganzes Buch füllen!

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